News

Grenz.Land.Markt am 13. November

Written on 03/11/2021, 18:53 by lotter
grenz-land-markt-am-13-november

HAUTKONTAKT am 12.11.2021

Written on 01/11/2021, 14:00 by lotter
hautkontakt-am-12-11-2021

border(hi)stories – 100 Jahre Grenzgeschichte(n) ab Nov 2021

Written on 25/08/2021, 09:32 by lotter
border-hi-stories-100-jahre-grenzgeschichte-n-ab-nov-2021

Kultur braucht Unterstützung

Written on 15/05/2021, 14:16 by lotter
kultur-braucht-unterstuetzung

Datenschutz

Written on 23/05/2018, 09:16 by lotter
datenschutz-grundverordnung

Wanderausstellung_Einladung.JPG

WANDERAUSSTELLUNG
100 Jahre Grenzgeschichte(n)
Österreich und Ungarn


Konflikt und Kooperation
Ausgrenzung und Integration
Trennendes und Verbindendes


Oktober 2021 − April 2022

 

border(hi)stories

Vor 100 Jahren wurde die Grenze im Osten Österreichs neu gezogen. Aus dem ehemaligen Deutsch-Westungarn wurde 1921 das Burgenland. In der Wanderausstellung wird anhand von 26 Gedenkorten an die wechselvolle Geschichte der Grenzregion erinnert, vom Ersten Weltkrieg bis in die Gegenwart, aus ungarischer wie auch aus österreichischer Perspektive. Das Projekt border(hi)stories möchte einen Beitrag zur Ausbildung einer modernen Identität, zur wertschätzenden Anerkennung der kulturellen Vielfalt und einem friedlichen Zusammenleben in der Region leisten.

 

Informationen zur Wanderausstellung

Dialog: Jede Ausstellung wird mit einer Dialogveranstaltung eröffnet, bei der Historiker*innen ausgewählte Themen diskutieren. Wanderausstellung in Deutsch, Ungarisch und Englisch
Buchung von Führungen: Führungen durch die Ausstellung werden an bestimmten Tagen unter vorheriger Anmeldung angeboten:
Daniela Mussnig
T: +43 1 586 75 44 - 36
M: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Die Ausstellung ist kostenlos und kann unter Beachtung der jeweils aktuellen CoV-19 Maßnahmen besucht werden.
Alle Information zur Wanderausstellung finden Sie hier: https://interreg-athu.eu/borderhistories

 

TERMINE

Oktober 21, OBERWART

Die Entstehung der neuen Grenze 1919 - 1923

Aufgrund der Friedensverträge von St. Germain und Trianon musste Ungarn das Gebiet Deutsch-Westungarn an Österreich abtreten. Gegen die geplante Übernahme des Gebietes durch Österreich leisteten ungarische Freischärler Widerstand. Unter Vermittlung Italiens wurde ein Kompromiss ausgehandelt. Die Bewohner von Sopron (Ödenburg) und der umliegenden acht Dörfer stimmten in einer Volksabstimmung über ihre Zugehörigkeit ab. Das Abstimmungsgebiet blieb letztendlich bei Ungarn.
Ausstellung: 06. – 16.10.2021
Ort: OHO (Offenes Haus Oberwart)

November 21, SCHATTENDORF

Südostwall 1944-1945

Als letzte Verteidigungslinie gegen die Rote Armee entstand ab Herbst 1944 entlang der Grenze ein Verteidigungssystem aus Schützen- und Panzergräben, der sogenannte Südostwall. Ungarisch-jüdische Zwangsarbeiter mussten unter unmenschlichen Bedingungen am Südostwall schanzen. Als die Rote Armee näher rückte, wurden die Lager aufgelöst und die Zwangsarbeiter zu Fuß nach Mauthausen getrieben. Unzählige überlebten diesen Marsch nicht.
Ausstellung: 08. – 28. 11. 2021
Ort: Schuhmühle Schattendorf

Dezember 21, EISENSTADT

Revolution und Flüchtlingswelle 1956

Nach dem Tod Stalins im März 1953 steigerte sich in den osteuropäischen Ländern die Unzufriedenheit mit dem kommunistischen System. Im Oktober 1956 kam es in Budapest zu einem Volksaufstand, der schließlich durch sowjetische Panzer niedergeschlagen wurde. Aus Angst vor Vergeltung und in der Hoffnung auf ein besseres Leben flüchteten rund 200.000 Menschen in den Westen.
Ausstellung: 01. – 28.12.2021
Ort: Landhaus Eisenstadt

Jänner 22, UNTERWART

Aussiedlung der Ungarndeutschen 1946

Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges billigte die Potsdamer Konferenz 1945 die Umsiedlung der ungarndeutschen Bevölkerung nach Deutschland. Die deutsche Minderheit sollte kollektiv für die Untaten des deutschen Faschismus und für die Kriegsereignisse zur Verantwortung gezogen werden. Die Vertreibung betraf hauptsächlich die deutsche Minderheit im Westen Ungarns. Am stärksten war das damalige Komitat Sopron betroffen. Mehr als 14.000 Ungarndeutsche wurden von dort vertrieben.
Ausstellung: 14. – 28. 01. 2022
Ort: UMIZ, (Ungarisches Medien- und Informationszentrum)

Februar 22, GROSSWARASDORF

Verfolgung der pannonischen Roma und Sinti

Vor 1938 lebten rund 9.000 Roma im Burgenland. Im Sommer arbeiteten sie vorwiegend als Erntearbeiter, im Winter übten sie verschiedene Wandergewerbe aus. Als Adolf Hitler 1938 Österreich dem Deutschen Reich einverleibte, wurden Tausende Roma in Arbeits- und Konzentrationslager verschleppt. Nur rund zehn Prozent der österreichischen Roma und Sinti überlebte den Völkermord. Fast alle ihre Siedlungen wurden dem Erdboden gleich gemacht.
Ausstellung: Termin wird noch bekanntgegeben
Ort: KUGA (KUlturna zadruGA)

März 22, NEUHAUS am KLAUSENBACH

Vertreibung, Ermordung der pannonischen Juden

Mit dem Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich begann 1938 die Vertreibung der jüdischen Bevölkerung. Bereits im März 1938 wurden burgenländische Juden über die Grenze außer Landes getrieben. In den folgenden Jahren kam es zur systematischen Vertreibung der Juden aus dem Deutschen Reich. Von den rund 3.000 Juden des Burgenlandes hat kaum die Hälfte den Holocaust überlebt.
Ausstellung: Termin wird noch bekannt gegeben
Ort: Schloss Tabor

April 22, MÖNCHHOF

Grenzöffnung 1989 und Aktuelle Fluchtbewegungen

Der Eiserne Vorhang hatte Europa jahrzehntelang geteilt. Am 11. September 1989 öffnete Ungarn die Grenzen für DDRBürger*innen, die sich in Ungarn aufhielten. Die freie Ausreise in den Westen wurde ermöglicht. Seit der sogenannten „Europäischen Flüchtlingskrise“ gibt es wieder Grenzkontrollen. Im August 2015 starben 71 in einem LKW versteckte Flüchtlinge, bei dem Versuch über die ungarischösterreichische Grenze zu gelangen.
Ausstellung: April 2022
Ort: Dorfmuseum Mönchhof

 

 

Zeit

Login Form

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.